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Könige der Wellen

Ein Pinguin verlässt seine Heimat Buenos Eisig, um die Weltmeisterschaft im Surfen zu gewinnen
Film Beschreibung
Noch vor kurzem waren Pinguine und andere Packeis-Bewohner Garanten für volle Kinokassen. Doch nach diversen Spiel-, Spaß- und Step-Einlagen sorgt ein weiterer Frackträger eher für Überdruss als für Vorfreude. Und so läuft „Könige der Wellen“ schon allein wegen seines schlechten Timings Gefahr, hierzulande baden zu gehen.
Da hilft es nur wenig, dass das tierische Surfspektakel auf einer plietschen Idee beruht: „Könige der Wellen“ ist die erste computeranimierte Mockumentary der Welt, was so viel bedeutet wie „Pseudo-Doku“. Darin lässt sich Wellenreiter Cody Maverick bei seinem Versuch, die Surfmeisterschaften auf Pen Gu Island zu gewinnen, von einem Filmteam begleiten. Zwar stutzt der grobe Champ Tank dem Neuling kräftig die Flügel, doch Hilfe naht in Gestalt des Surfer-Dudes Chicken Joe, der Rettungsschwimmerin Lani und eines mysteriösen Trainers.

Für sein zweites Projekt nach „Jagdfieber“ ließ sich Sony ImageWorks manch fesche Spielerei einfallen, mit Ash Brannon („Toy Story 2“) und Chris Buck („Tarzan“) waren zudem zwei alte CGI-Hasen am Werk. Der Haken: Schräge Kameraperspektiven und perfekt animierte Wellen sind kein Ersatz für eine spannende Geschichte. Die Außenseiter-Story vom Reißbrett wird auch dann nicht viel grooviger, wenn putziges Federvieh mit flotten Sprüchen durchs Bild watschelt und dazu im Hintergrund die Beach Boys trällern.

Bleibt zu hoffen, dass mit „Könige der Wellen“ das Thema Pinguine tatsächlich abgehakt ist. Und dass wir nach dem erfolgreichen US-Start von Pixars „Ratatouille“ nicht von einer Invasion ko-chender Ratten heimgesucht werden.
Film-Trailer
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Bilder zum Film
Daten zum Film
Titel
Könige der Wellen
Land / Jahr
USA / 2007
Sparte
Animation
Regie
Ash Brannon, Chris Buck
Darsteller
-
FSK
-
Länge
86 Min.
Kinostart
13.09.2007
Fazit
Selbst berauschend animierte Wellen geben dieser konventionellen Aufsteiger-Story wenig Auftrieb
Offizielle Page des Films